Waren

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Auf dem Weg nach Waren. Bei der Einfahrt nach Ludorf eine riesige LKW-Schlange und um die Ecke geht es weiter. 1700 Tonnen Zuckerrüben, die Ernte von 17 ha muss nach Uelzen transportiert werden. Hier begegnet mir mein Drehort Güstrow. Dort wurde mit über 300 Millionen € nach der Wende die Zuckerfabrik renoviert und dann vor einigen Jahren abgerissen. Das war fast um die Ecke. Heute brauchen die Trucker 4 Stunden um ihre Fracht abzuladen.

Der Bauer bekommt für seine Quote von 1600 t den Garantiepreis und für die 1000 t die er mehr geerntet hat gerade einmal 6 € pro Tonne. Das sind die Ergebnisse der subventionierten Agrarpolitik in Deutschland und der EU. Am Vorabend bei der Diskussion nach dem Film in Brüssow kam der dringende Ruf nach einer tief greifenden Agrarwende die sich ein Stück weit von der Bioenergie dringend lösen muss.

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Das Haus Acht gehört zu den seit Jahren etablierten Abspielstätten des Landesverbands Filmkommunikation e.V. des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

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Spannende Diskussion. Vieles hat sich bei dem Einen oder Anderen verklärt und unterschiedliche Erinnerungen treffen in den Reflektionen aufeinander. Nicht alle wollen an allen Stellen dem Tenor des Films folgen. Sie sind aber bereit die Authentizität der Bilder und die Aussagen der Protagonisten zu akzeptieren. Selten sind es jüngere Zuschauer die sich zu Wort melden. Meist kommen die Redebeiträge aus einer persönlichen Betroffenheit heraus.